07.12.2016

Prof. Lobigs nimmt am Google News Lab University Network teil

Professor Frank Lobigs ist einer der Teilnehmer des Google News Lab University Network, ein Netzwerk von 49 Universitäten, Journalistenausbildern und –schulen aus aller Welt in Zusammenarbeit mit dem Google News Lab.

Ziel der Initiative ist es, die Herausforderungen der Digitalisierung für die Journalistenausbildung in einem globalen Kontext zu diskutieren und zu verbessern. Dabei soll auch die Rolle großer Technologiekonzerne wie Google kritisch diskutiert werden. Professor Lobigs hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisch in diese Diskussion eingebracht, so beispielsweise in einem Beitrag beim lpr-forum-medienzukunft 2016.

Auch führt er am Institut für Journalistik (IJ) regelmäßig Seminare durch, die sich kritisch mit Machtfragen in Hinblick auf die großen Internetkonzerne beschäftigen. Zu den weiteren Teilnehmern des Netzwerks in Deutschland zählen beispielsweise der Deutsche Journalistenverband (DJV), der Studiengang Journalistik der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie die Hamburg Media School als strategischer Partner des Google News Labs.

Das IJ selbst ist bislang nicht Teil des Netzwerks. Auch erhält das IJ oder Prof. Lobigs weder Gelder von der Digital News Initiative noch vom Google News Lab, noch von Google selbst.

"Am IJ arbeiten wir stetig daran, die Qualität unserer Ausbildung zu verbessern und unsere Studierende bestmöglich auf die sich rapide wandelnde Arbeitswelt des Journalismus vorzubereiten", so Prof. Lobigs. "Dazu gehört eine fundierte Ausbildung im Digitalen Journalismus."

Seit dem Start des Google News Lab haben sich zahlreiche Redaktionen des Qualitätsjournalismus von Google im Umgang mit Google-Tools schulen lassen. Da diese Tools im journalistischen Arbeitsalltag nützlich sein können, dient die Teilnahme an den ersten Diskussionsrunden im Rahmen des Google News Lab University Network im deutschsprachigen Raum dazu, kritisch zu prüfen, inwiefern die digitale Ausbildung am IJ durch die Teilnahme an dem Netzwerk verbessert werden könnte, ohne die Unabhängigkeit des Instituts in Forschung und Lehre auch nur ansatzweise dadurch einzuschränken.