18.06.2020

Neues Forschungspapier von DoCMA

Prof. Dr. Henrik Müller und Nico Hornig vom Lehrstuhl Wirtschaftspolitischer Journalismus stellen neuen Indikator vor, mit dem sich ökonomische Unsicherheit messen lässt.

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Medieninhalte lassen sich mit Big-Data-Verfahren für die Messung von ökonomischer Unsicherheit heranziehen. In einem soeben erschienen Working Paper stellen Prof. Dr. Henrik Müller und Nico Hornig vom Lehrstuhl Wirtschaftspolitischer Journalismus einen neuen Indikator vor, der auf Basis des Topic-Modelling-Verfahrens LDA erstellt wird. Die Autoren möchten damit einen Beitrag leisten, Unsicherheitsindikatoren konstruieren zu können, die sensibler auf neue Arten von Unsicherheit, wie z.B. Covid-19, reagieren.

Das Papier trägt den Titel "Expecting the Unexpected. A new Uncertainty Perception Indicator (UPI) – concept and first results“ und ist hier abrufbar.

Der Beitrag ist der erste, der im Rahmen der Reihe DoCMA Working Papers erschienen ist. Das Dortmund Center for data-based Media Analysis (DoCMA) ist eine Kooperation von Hochschullehrern und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Fakultät Statistik (Prof. Jörg Rahnenführer und Prof. Carsten Jentsch), der Informatik (Prof. Erich Schubert) und der Journalistik (Prof. Henrik Müller). Ziel der Working-Paper-Reihe ist es, aktuelle Analysen, auch solche, die auf sehr guten Abschlussarbeiten basieren, sowie methodische Vorstöße zur akademischen Diskussion zu stellen. Das Procedere sieht einen internen Review-Prozess vor, bei dem DoCMA-Mitglieder sich mit Kritik und Anregungen einbringen.